In Lippstadt gibt es rund um den namensgebenden Fluss viel zu erleben

 

(djd). Es gibt Orte, deren sprichwörtliche Lebensader man deutlich sehen kann. Nämlich jene, die von einem größeren Fluss durchzogen werden. In Lippstadt spiegelt sich dieser sogar im Städtenamen wider. Die Lippe durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von rund 25 Kilometern und bietet viele Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Besucher.

 

Lippstadt
Auf dem Rad lernt man Städte und Gewässer auf eine aktive Art und Weise kennen – so auch die Lippe, die durch Lippstadt fließt.
Foto: djd/KWL/Sandra Püttmann

 

Die Lippe per Fahrrad und Boot kennenlernen

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In den vergangenen Jahren hat der Strom zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen erfahren. So sind natürliche Auenlandschaften entstanden, die vielen Pflanzen und Tieren gute Lebensbedingungen bieten und den Fluss interessant machen: Es bildeten sich Steilabbrüche und Kolke, Flachwasserzonen, Sandbänke und Seitenarme. Für Besucher der nordrhein-westfälischen Stadt gibt es unterschiedliche Angebote, um die neu geschaffene Wildnis zu erleben, darunter Fahrrad- und Wanderwege, die zu fünf verschiedenen Aussichtsplattformen führen, sowie geführte Exkursionen durch die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU). Auch Kanutouristen und Kajakfahrer finden hervorragende Möglichkeiten, den Fluss per Boot zu erkunden. So gibt es Einstiegsstellen in Hörste, im Grünen Winkel, am Parkplatz des CabrioLi und in Benninghausen. Mehrere lokale Bootsverleiher bieten geführte Kanutouren an. An verschiedenen Strandabschnitten kann man sich zudem erst sonnen und dann in den kühlen Fluten der Lippe erfrischen. Unter www.lippstadt.de** gibt es genauere Informationen zu Anfahrtswegen und Parkmöglichkeiten. Wer die Lippe vom Land aus erkunden will, hat auf der Römer-Lippe-Radroute, der Auenlandroute oder der Radroute WasserWegeWinkel mit dem Fahrrad ebenfalls viele Möglichkeiten.

 

Lippstadt
Kanuwandern auf der Lippe ist eine aktive Form der Erholung.
Foto: djd/KWL/Sandra Püttmann

 

Seen und Sole

In der Stadt gibt es jedoch nicht nur fließendes Gewässer. Der Alberssee, der Zachariassee und der Margaretensee bieten jeweils die Möglichkeit zum Schwimmen, zum Tiere beobachten oder zum Campen. Auch in den Parks und Grünanlagen begegnet man dem kühlen Nass: Der sogenannte Grüne Winkel im Stadtzentrum wird von der Lippe und dem Schifffahrtskanal durchzogen. Neben Spazierwegen, Café und Spielplätzen gibt es hier zahlreiche Sitzgelegenheiten mit Blick aufs Wasser, Feuchtwiesen und Teiche sowie eine Anlegestelle für Kanuten und Paddler. Und auch Schwimmbad-, Thermen- und Solefans kommen in der Wasserstadt Lippstadt auf ihre Kosten: Im Kombi-Freizeitbad und in der Walibo Therme kann man die Seele baumeln lassen. Der Kurort Bad Waldliesborn, ein Ortsteil von Lippstadt, ist ein staatlich anerkanntes Mineralheilbad mit einer über die Region hinaus bekannten Solequelle.

Siehe auch  Dem Geheimnis der Wanderdüne auf der Spur

 

Lippstadt
Wer die Lippe vom Land aus erkunden will, hat auf der Römer-Lippe-Radroute, der Auenlandroute oder der Radroute WasserWegeWinkel mit dem Fahrrad viele Möglichkeiten.
Foto: djd/KWL/Sandra Püttmann

 

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Der Fluss Lippe, der mitten durch Lippstadt in NRW fließt, bietet viele Freizeitmöglichkeiten für Einheimische und Besucher, darunter mehrere Fahrrad- und Wanderwege am Wasser, die zu fünf verschiedenen Aussichtsplattformen führen. Kanutouristen und Kajakfahrer finden hervorragende Möglichkeiten, die Lippe per Boot zu erkunden. Einstiegsstellen sind in Hörste, im Grünen Winkel, am Parkplatz des CabrioLi und in Benninghausen. Mehrere lokale Bootsverleiher bieten geführte Kanutouren. An verschiedenen Strandabschnitten kann man sich zudem erst sonnen und dann in den kühlen Fluten der Lippe erfrischen. Unter www.lippstadt.de** gibt es genauere Informationen zu Anfahrtswegen und Parkmöglichkeiten. Auch Schwimmbad-, Thermen- und Solefans kommen in der Stadt auf ihre Kosten.

 

Lippstadt
In den vergangenen Jahren sind natürliche Auenlandschaften entstanden, die vielen Pflanzen und Tieren gute Lebensbedingungen bieten.
Foto: djd/KWL/Pia Marie Ruhmann
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