Pforzheim ist für Wanderer und Radler das Tor zum nördlichen Schwarzwald

 

(djd). Von den Höhen des Schwarzwalds plätschern die drei Flüsse Enz, Nagold und Würm gen Norden ins Tal. Wo sie zusammenfließen, bietet die grüne Stadt Pforzheim einen reizvollen Startpunkt für Wanderungen und Radtouren in die weite Natur. Drei traditionsreiche Fernwanderwege durchqueren von hier aus den Schwarzwald, als Ost-, Mittel- und Westweg bekannt. „Der legendäre Westweg von Pforzheim bis nach Basel wurde während der letzten Jahre sehr stark bewandert“, berichtet Isabell Prior, die das städtische Tourismusmarketing leitet. „Genauso schön ist allerdings der oft unterschätzte Ostweg, der eine gute Alternative bietet.“ Er verläuft über die Höhen östlich und westlich des Nagoldtals, an der mittelalterlichen Burgruine Liebeneck vorbei, über Bad Liebenzell und Pfalzgrafenweiler bis nach Schaffhausen in der Schweiz, wo die beeindruckenden Rheinfälle ein grandioses Finale bilden. In der jährlichen Umfrage der Fachzeitschrift Trekking-Magazin wurde der Ostweg zu einem der drei schönsten Fernwanderwege in Deutschland gewählt. Das Tor zum nördlichen Schwarzwald:

 

Tor zum nördlichen Schwarzwald
Die Goldene Pforte markiert in Pforzheim den Auftakt zur Schwarzwald-Überquerung.
Foto: djd/WSP/Christoph Düpper

 

Etappen oder Rundwege wandern

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Im neu überarbeiteten Ostweg-Etappenplaner sind Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten, Kartenausschnitte sowie QR-Codes für alle zwölf Etappen enthalten – erhältlich unter www.stadt-land-enz.de**, wo außerdem viele Urlaubstipps die Lust auf Entdeckungen wecken. So ist die Stadt Pforzheim selbst bei Wanderbegeisterten bisher wenig bekannt. Das könnte sich mit der neuen Broschüre „Wanderbares Pforzheim“ ändern: Sie enthält 24 Touren in allen Schwierigkeitsgraden, darunter 17 familienfreundliche und sieben barrierefreie Strecken. Dazu gibt es kurze Spazierwege mit Spielideen für Kinder, spannende Themenwanderungen, beispielsweise zu Pforzheims vier Burgen, oder sportliche Tagestouren bis zu 35 Kilometern Länge.

 

Tor zum nördlichen Schwarzwald
Der Enztal-Radweg folgt dem Flusslauf mitten durch Pforzheim und weiter ins liebliche Neckartal.
Foto: djd/WSP/Björn Hänssler

 

Auf dem Fahrrad die Natur entdecken

Deutlich größer wird der Radius für naturnahe Entdeckungen auf dem Rad: Von Pforzheim aus lassen sich per E-Bike, Tourenrad oder Mountainbike kontrastreiche Landschaften erkunden. Am bequemsten sind die Radwege entlang der Flüsse Enz, Nagold und Würm, die durch malerische Naturräume wie Stromberg und Heckengäu verlaufen. Hügeliger wird es im Kraichgau, noch bergiger im Nordschwarzwald. Doch auch im Mittelgebirge gibt es Touren, die ohne große Steigungen auskommen: So führt der idyllische Enztal-Radweg von der Quelle der Enz auf rund 900 Höhenmetern durch Pforzheim bis hinunter in die liebliche Weinregion des mittleren Neckartals. Die Radler durchqueren dichte Nadelwälder und weite Auwiesen, das königliche Bad Wildbad und die Altstadt von Bietigheim-Bissingen, immer mit schönen Aussichten über die Flusslandschaft.

 

Tor zum nördlichen Schwarzwald
Auf 900 Höhenmetern beginnt an der Quelle der Enztal-Radweg und begleitet den Fluss bis ins Tal.
Foto: djd/WSP/Björn Hänssler

 

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Wo Enz, Nagold und Würm zusammenfließen, bietet die grüne Stadt Pforzheim einen reizvollen Startpunkt für Wanderungen und Radtouren in den nördlichen Schwarzwald. Unter den Fernwanderwegen wurde der Ostweg von Pforzheim bis nach Schaffhausen in einer aktuellen Umfrage zu einem der drei schönsten in Deutschland gewählt. Die Stadt selbst ist bei Wanderbegeisterten dagegen weniger bekannt. Dabei warten hier 24 Touren in allen Längen und Schwierigkeitsgraden auf Genusswanderer, Familien und Aktivurlauber. Die weitere Umgebung lässt sich am besten mit dem Fahrrad erkunden, etwa auf dem idyllischen Enztal-Radweg am Flusslauf entlang bis in die liebliche Weinregion des mittleren Neckartals. Unter www.stadt-land-enz.de** sind Etappenplaner für Wanderungen und viele Urlaubstipps zu finden.

 

Tor zum nördlichen Schwarzwald
Die „Wilde Würm“-Runde führt auf zehn Kilometern über Waldpfade zum Wildpark.
Foto: djd/WSP/Pierre Johne