Die Paderborner Land Route zeigt Radlern die schönsten Seiten von OWL

 

(djd). Malerische Heidelandschaften und schöne Wälder, beeindruckende Bauwerke wie die Wewelsburg, der Paderborner Dom oder der Eisenbahnviadukt bei Altenbeken: Das Paderborner Land in der Ferienregion Teutoburger Wald birgt viele Natur- und Kulturschätze. Kennenlernen kann man diese zum Beispiel auf einer Radtour entlang der Paderborner Land Route. Der beliebte, 245 Kilometer lange Rundweg ist vom ADFC mit drei Sternen ausgezeichnet und verspricht eine kurzweilige Entdeckungsreise durch die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL).

 

Die Wewelsburg im Paderborner Land
Die Wewelsburg ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Qualitätsroute Paderborner Land.
Foto: djd/Touristikzentrale Paderborner Land/Reinhard Rohlf

 

Durch das Heidegebiet der Senne radeln

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Der Radgenuss kann an jedem beliebigen Ort der Strecke und in beide Richtungen beginnen. Zum Beispiel in Paderborn mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Im Zentrum der Stadt entspringt die Pader aus 200 Quellen. Radler können das Rathaus aus der Zeit der Weserrenaissance und den Dom mit seinem berühmten Drei-Hasen-Fenster bestaunen oder im größten Computermuseum der Welt in die Geschichte der Informationstechnik eintauchen. Auf der Route liegt auch das prächtige Wasserschloss Neuhaus aus dem 17. Jahrhundert, das einst Residenz der Fürstbischöfe war. Ganz entspannt radelt es sich anschließend durch das Heidegebiet der Senne, wo sich die Quelle der Ems befindet und man mit etwas Glück halbwilde Pferde entdeckt, die hier schon seit dem 12. Jahrhundert leben. Im Steinhorster Becken wiederum kommen Vogelliebhaber auf ihre Kosten. Das größte von Menschenhand geschaffene Biotop in Nordrhein-Westfalen ist Rastplatz für zahllose Zugvögel.

 

Paderborner Dom im Paderborner Land
Der mächtige Dom ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen Paderborns.
Foto: djd/Touristikzentrale Paderborner Land/Reinhard Rohlf

 

Zwischenstopp bei der Wewelsburg

Die abwechslungsreiche Tour bringt Radler weiter nach Salzkotten, wo ein Gradierwerk an die große Tradition der alten Sälzerstadt erinnert – und zur Wewelsburg, Deutschlands einziger Dreiecksburg. In Lichtenau beeindruckt das 800 Jahre alte Kloster Dahlheim und bei Altenbeken das riesige Eisenbahnviadukt, welches das Beketal überbrückt. Zu den sehenswerten historischen Städten entlang der Tour gehören außerdem Büren mit seiner barocken Jesuitenkirche, Bad Wünnenberg sowie Bad Lippspringe. Wer etwas Zeit mitbringt, kann dort über das Gelände der Landesgartenschau spazieren und anschließend in der Westfalen Therme relaxen. Ein großer Vorteil ist, dass die Route größtenteils autofrei über separate Radwege und naturnahe Wegabschnitte verläuft. Unterwegs finden Radler genügend Möglichkeiten zum Einkehren und Übernachten – Informationen sowie Etappenbeschreibungen gibt es unter www.paderborner-land-route.de**. Gemütliche Restaurants, Cafés und Ausflugslokale servieren regionale Spezialitäten wie Paderborner Landbrot, westfälischen Knochenschinken und Bier, Spargel, Erdbeeren oder Wild.

 

Pause vom Radeln im Paderborner Land
Unterwegs laden zahlreiche Ausflugslokale und Cafés zu einer Radlerpause ein.
Foto: djd/Touristikzentrale Paderborner Land/Reinhard Rohlf

 

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Malerische Heidelandschaften und schöne Wälder, beeindruckende Bauwerke wie die Wewelsburg, der Paderborner Dom, Schloss Neuhaus oder der riesige Eisenbahnviadukt bei Altenbeken: Das Paderborner Land in der Ferienregion Teutoburger Wald birgt viele Natur- und Kulturschätze. Kennenlernen kann man diese zum Beispiel auf einer Radtour entlang der gleichnamigen Route. Der 245 Kilometer lange Radweg ist die einzige ADFC-prämierte Radroute in Ostwestfalen-Lippe. Der Radgenuss kann an jedem beliebigen Ort der Strecke und in beide Richtungen beginnen. Die Route verläuft größtenteils autofrei über separate Radwege und naturnahe Wegabschnitte. Unterwegs finden Radler genügend Möglichkeiten zum Einkehren und Übernachten. Informationen gibt es unter www.paderborner-land-route.de**.

 

Borchen im Paderborner Land
Zwischenstopp in Borchen: Eine Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist der Mallinckrodthof, ein imposantes Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert.
Foto: djd/Touristikzentrale Paderborner Land/Reinhard Rohlf