Ottobeuren: Idyllische Wanderungen in der Heimat von Sebastian Kneipp

 

(djd). Das heilende Grün der Wiesen, die kleinen Bäche und Flüsse, das klare Blau des Himmels und die steinernen Riesen in der Ferne: Mit diesen emotionalen Worten beschrieb der Pfarrer Sebastian Kneipp seine Heimat im Unterallgäu. Rund um Ottobeuren fand er Entspannung im aktiven Erleben der Natur. Die harmonische Landschaft mit ihren weiten Naturräumen hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Auf vielen Wanderwegen kann man den Kneippschen Spuren folgen, an idyllischen Plätzen rasten und seine persönlichen Glücksmomente finden.

 

Westliche Günz bei Ottobeuren
In vielen kleinen Windungen schlängelt sich die Westliche Günz über 19 Kilometer durch die Landschaft und schafft dabei vielfältige Naturräume.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Glückswege Allgäu

 

Glücksheimatrunde

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Auf der knapp zwölf Kilometer langen Glücksheimatrunde werden die Wanderer gleich zu Beginn von den artenreichen Wiesen des naturnahen Günztals begrüßt. Mal auf der einen, mal auf der anderen Seite des Baches verläuft der ruhige Weg bis zu den Gebäuden und der weitläufigen Parkanlage der Erich-Schickling-Stiftung. Die Bilder und Glasfenster Schicklings sind in vielen Kirchen und öffentlichen Räumen zu finden. Der Künstler schuf sich hier eine Begegnungsstätte im Einklang zwischen Natur, Architektur und Kunst. Nächstes Etappenziel ist die Abtei Klosterwald. Nun läuft man um das ehemalige Kloster herum und sieht nach dem Waldstück bereits die ersten Häuser von Stephansried. Im Geburtsort des Wasserdoktors gibt es selbstverständlich eine Kneippanlage, in der müde Wandermuskeln Erfrischung finden. Nach dem Ort geht es zurück zum Ausgangspunkt durch das Biotop Westliche Günz mit dem Hundsmoor. Das Naturschutzgebiet umfasst unterschiedlichste Lebensräume, darunter Torfmoosflächen und einen Feuchtwald.

 

Kneipp- Aktiv-Park in Ottobeuren
Die Tretanlage im Kneipp-Aktiv-Park lädt zu einer erfrischenden Pause ein.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Christian Prager

 

Glücksplanetenweg

Die sechs Kilometer lange Glücksplanetentour macht bewusst, dass alles Irdische in ein größeres Ganzes eingebunden ist. Entlang der Strecke stehen elf Nagelfluhstelen, auf denen der Aufbau des Sonnensystems dargestellt ist. Startpunkt ist Ottobeuren mit der barocken Basilika, deren beide Türme weit in den Himmel ragen. In der üppig ausgestatteten Kirche wurde Sebastian Kneipp bereits einen Tag nach seiner Geburt getauft. Als Jungpriester feierte er hier seine Primiz, sein erstes heiliges Messopfer. Der Weg führt weiter zum Kneipp-Aktiv-Park, wo eine erfrischende Pause eingelegt werden kann. Informationen zu den Mitmach-Stationen im Park gibt es unter www.ottobeuren.de**. Nach der Lourdes-Grotte biegt man rechts in den Bannwald ab, eines der schönsten Waldgebiete des Allgäus. Bald ist die Allgäuer Volkssternwarte erreicht. Der Rundweg führt schließlich entlang eines malerischen Bachlaufs mit Kneippanlage wieder zurück ins Ortszentrum.

 

Barockbasilika in Ottobeuren
Die Türme der Barockbasilika in Ottobeuren streben in den Himmel.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Glückswege Allgäu

 

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Das heilende Grün der Wiesen, die kleinen Bäche und Flüsse, das klare Blau des Himmels und die steinernen Riesen in der Ferne: Mit diesen emotionalen Worten beschrieb der Pfarrer Sebastian Kneipp seine Heimat im Unterallgäu. Rund um Ottobeuren fand er Entspannung im aktiven Erleben der Natur. Die harmonische Landschaft mit ihren weiten Naturräumen hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Auf vielen Wanderwegen kann man den Kneippschen Spuren folgen, sich in Wassertretbecken erfrischen und an idyllischen Plätzen rasten. Ergreifende Momente versprechen etwa die Glücksheimatrunde durch das naturnahe Günztal und der Glücksplanetenweg, der das Irdische mit der Schöpfung verbindet. Weitere Informationen bietet www.ottobeuren.de**.

 

Volkssternwarte in Ottobeuren
In der Allgäuer Volkssternwarte kann man jeden Freitagabend mit einem Spiegelteleskop einen spannenden Einblick in den Sternenhimmel nehmen.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Glückswege Allgäu