Für den Kinofilm „Die Zauberflöte“ entstanden magische Kulissen in München

 

(djd). Mit der internationalen Filmproduktion „Die Zauberflöte“ („The Magic Flute“) unter der Regie von Florian Sigl und produziert von Christopher Zwickler, Fabian Wolfart und Roland Emmerich wurde Mozarts beliebteste Oper nun aufwendig neu für die Kinoleinwand verfilmt. Mit dabei: Zahlreiche internationale Opern- und Schauspielstars wie Rolando Villazón, Sabine Devieilhe, Oscarpreisträger F. Murray Abraham oder „Game Of Thrones“-Star Iwan Rheon. Die Dreharbeiten fanden in der Mozartstadt Salzburg, in London und auf den Kanarischen Inseln statt. Die fantastische Welt der Zauberflöte wurde hingegen zum größten Teil mithilfe des renommierten Szenografen Christoph Kanter in den Münchner Bavaria Studios und in Kulissen in München zum Leben erweckt.

 

Kulissen in München für Filme
Mozarts beliebteste Oper wurde nun aufwendig für die Kinoleinwand verfilmt.
Foto: djd/Bavaria Filmstadt/Christoph Kanter

 

Spezialisten legten Hand an

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In nur vier Monaten fertigten die Handwerksprofis des Bavaria Art Departments bis zum Drehbeginn im Februar 2021 aus 4.000 qm Holzplatten, 150 Kubikmeter Styropor, mehr als 1.000 Kilo Farbe und Putz sowie antiken Bauteilen wie Holzbalken und Türen eines der größten und aufwendigsten Sets der vergangenen Jahre in den Bavaria Studios: einen Marktplatz mit zahlreichen Straßen und Verkaufsständen, einen Tempelplatz und den dunklen Palast der Königin der Nacht – alles für 22 Drehtage aufgebaut in einem einzigen Studio auf rund 2.400 Quadratmetern! Den Studioboden ließ man mit 40 Tonnen Lehm aus Norddeutschland bedecken, der ständig feucht gehalten werden musste, damit aus dem Lehm kein Sand wurde. In zwei weiteren Studios wurden gleichzeitig Innenräume aufgebaut, darunter das opulente Palastzimmer. Über Monate arbeiteten bis zu 40 Gewerke Hand in Hand. Und auch wenn die Profis des Bavaria Art Department es gewohnt sind, anspruchsvolle Entwürfe umzusetzen, so waren die Kulissen für „Die Zauberflöte“ doch ein besonderes Projekt: „Vieles entsteht heutzutage im Computer“, erklärt Matthias Tischmacher, Ausstattungsleiter des Art Departments. „Es ist daher ungewöhnlich, dass eine Filmproduktion derart aufwändige Kulissen bauen lässt. Hier konnten wir unser gesamtes Know-how einbringen, um die Vision des Szenografen mit Leben zu füllen.“

 

Dorf der Gallier als Kulissen in München
Echte Filmkulissen – wie das Dorf der Gallier – kann man sich in den Bavaria Filmstudios ansehen.
Foto: djd/Bavaria Filmstadt

 

Nachhaltiger Kulissenbau

Sobald die letzte Klappe gefallen ist, wandern Kulissen üblicherweise in den Abfallcontainer. Es sei denn, das Ausflugsziel Bavaria Filmstadt „rettet“ einzelne Aufbauten, um sie im Rahmen der Filmstadt-Führung zu präsentieren. So ist es nun mit dem Schlafgemach aus Sarastros Palast geschehen: Filmstadt-Gäste können ab sofort großartige Handwerkskunst wahrhaftig erleben und erfahren dabei bereits jetzt spannende Details über die Dreharbeiten des Films, der im 4. Quartal 2022 weltweit in die Kinos kommen soll.

 

Kulissen in München für "Die Zauberflöte"
Eigens für 22 Drehtage erbaut: das Schlafgemach aus Sarastros Palast aus der Oper „Die Zauberflöte“.
Foto: djd/Bavaria Filmstadt/Christoph Kanter

 

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Mit der internationalen Filmproduktion „Die Zauberflöte“ wurde Mozarts beliebteste Oper nun aufwendig neu für die Kinoleinwand verfilmt. Die fantastische Welt der Zauberflöte erweckten die Handwerker der Bavaria Studios im Münchner Süden nach Plänen des renommierten Szenografen Christoph Kanter zum Leben. In nur vier Monaten fertigten sie eines der aufwendigsten Sets der vergangenen Jahre: einen Marktplatz mit zahlreichen Straßen und Verkaufsständen, einen Tempelplatz und den dunklen Palast der Königin der Nacht. Wenn die letzte Klappe gefallen ist, wandern Kulissen üblicherweise in den Abfallcontainer. Das Schlafgemach aus Sarastros Palast wurde jedoch „gerettet“ und kann in der Bavaria Filmstadt besichtigt werden. Dazu gibt es spannende Details rund um die Dreharbeiten.