Neue WWF-Naturcamps für Kinder und Jugendliche in ganz Europa
(djd). Durch Wälder streifen und Gipfel erklimmen, die Fjorde Norwegens mit dem Kanu bereisen, im schottischen Hochland zu mystischen Mooren wandern oder in Rumänien die Heimat der größten Bärenpopulation Europas erkunden: Auch 2019 veranstaltet die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wieder spannende und lehrreiche Junior- und Jugend-Camps, sogenannte WWF-Naturcamps in Deutschland und Europa: Vom hohen Norden über das deutsche Mittelgebirge bis zur Adria ist alles dabei. Während ihres Aufenthalts erleben die Mädchen und Jungen beeindruckende Naturmomente und erfahren zugleich Wissenswertes über das Ökosystem, in dem sie sich bewegen.

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Von Spuren lesen bis zur Stand-up-Paddle-Tour
“Die Teilnehmer wollen zurück zur Natur und die Wildnis erleben, neue Erfahrungen sammeln und gemeinsam Herausforderungen meistern”, erklärt Nicole Barth vom WWF Deutschland. “Die Kinder und Jugendlichen lernen spannende Fertigkeiten wie das Feuermachen ohne Feuerzeug oder Spuren lesen im Wald.” Einige Camps sind sogar mobil. So gehört zum Beispiel eine Rundtour über die Mecklenburgische Seenplatte zum Programm. Auf riesigen Stand-up-Paddle-Boards geht es dabei über die Gewässer. Die Ausrüstung ist immer mit dabei und jeden Abend wird woanders gelagert.

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Generationenurlaub mit Lerneffekt
“Wir bieten verschiedene sportliche Aktivitäten an wie Segeln, Schnorcheln oder Kanu fahren, beobachten Tiere in freier Wildbahn und unterstützen mit kleinen und großen Taten die Natur”, so Barth. Ziel für die Kinder und Jugendlichen sei es, dass sie das Ausprobierte und Erlernte mit nach Hause nehmen. “Durch die Camps bekommen sie eine neue Perspektive, zum Beispiel zum Thema Plastikmüll”, erzählt die WWF-Koordinatorin weiter. Neu im Programm ist ein Großeltern-Enkel-Camp. Dabei sind Großeltern gemeinsam mit ihren Enkeln im Westerwald unterwegs.

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Immer gut betreut
Alle Feriencamps sind genau auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten. Die Leiterinnen und Leiter verfügen sowohl über Erfahrung in der Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen als auch in der Organisation von Natur-Camps. “Die Betreuer sind geschult in den Bereichen Pädagogik, Biologie und Naturschutz”, erklärt Nicole Barth das Konzept. Abwechslung und Abenteuer seien garantiert. Teilnehmen können Kinder- und Jugendmitglieder sowie solche, die es werden wollen. Weitere Informationen und die Anmeldungen gibt es unter wwf-junior.de/camps** sowie wwf-jugend.de/camps**.

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WWF-Naturcamps
Vom Frühjahr bis zum Herbst richtet der WWF 37 verschiedene Junior Camps in Deutschland aus. Teilnehmen können Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren. Als ausgewählte Unterkünfte dienen Jugendherbergen, Jugendgästehäuser oder Zelte. Eine kompetente, pädagogische Betreuung ist garantiert. Infos und Buchungen gibt es unter wwf-junior.de/camps**.

Foto: djd/wwf/Gauthier Saillard
Für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, in einigen Camps auch bis 21, bietet der WWF im Sommer 12 verschiedene Camps in Europa an. Der Fokus liegt dabei auf einer abwechslungsreichen und teils adrenalingeladenen Mischung aus Naturerlebnissen und sportlichen Aktivitäten wie Canyoning, Klettern, Stand-up-Paddling, Wandern, Schnorcheln, Kanu fahren oder Segeln. Infos und Buchungen findet man unter wwf-jugend.de/camps**.

Foto: djd/wwf/Gauthier Saillard