Wandern, Wellness und Genuss im Nordwesten Brandenburgs

 

(djd). An kalten Wintertagen schweift der Blick vom Elbdeich weit über die vereiste Auenlandschaft. Raureif überzuckert die kahlen Baumkronen, Schnee glitzert in der Sonne und mit etwas Glück schaukelt sogar das wundersame Pfannkucheneis auf der Elbe. Diese rundlichen kleinen Eisschollen bilden sich, wenn auf dem breiten gefrierenden Strom Seegang herrscht. In der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs lädt der Winter zu prächtigen Naturschauspielen ein. Die alte Kulturlandschaft zwischen Elbe und Müritz liegt auf halbem Weg zwischen Hamburg und Berlin. Zwischen urigen Fachwerkdörfern und historischen Schlössern, Vogelschutzgebieten und erlebnisreichen Besucherzentren im Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg laden Wanderwege und Wellnesshotels zu erholsamen Winterferien ein.

 

Verschneiter Elbdeich
Auf dem Elbdeich bei Wittenberge schweift der Blick weit über die winterliche Auenlandschaft.
Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Peter Waesch

 

Wandern im Vogelparadies

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Der Rühstädter Elbdeichrundgang ist einer von zahlreichen ausgewiesenen Wanderwegen, auf denen man die Stille hören, neue Kraft tanken und abgeschiedene Landidylle genießen kann: Unweit der Havelmündung liegt Rühstädt hinterm Elbdeich, es gilt als Deutschlands storchenreichstes Dorf mit rund 30 wagenradgroßen Nestern auf den roten Backsteinhäusern. Auch wenn die Störche ihr Sommerdomizil bereits verlassen haben, sind auf dem sechs Kilometer kurzen Rundweg entlang der weiten Wiesen und der flachen Tümpel in der Elbtalaue im Winter unzählige Kraniche, Wildgänse und Singschwäne auf Nahrungssuche. Mit etwas Glück lässt sich zudem der seltene Seeadler beobachten. Auf dem Rückweg passieren die Wanderer den gepflegten Gutspark des spätbarocken Schlosses Rühstädt und kreuzen das Wahrzeichen des Dorfes, den historischen Wasserturm. Unter www.dieprignitz.de** sind Wanderwege, spezielle Winterangebote der Wellnesshotels sowie Broschüren zu finden.

 

Elbdeich bei Wittenberge
An kalten Wintertagen bildet sich auf der Elbe das wundersame „Pfannkucheneis“.
Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Peter Waesch

 

Wellness mit Elbblick

Nach dem winterlichen Fußmarsch ist es an der Zeit für ausgiebige Entspannung in den Wellnesseinrichtungen der Prignitz. Zum Beispiel in Wittenberge im Loft-Spa des Elbe Resorts Alte Ölmühle: Über den Dächern des charmanten Industriedenkmals lädt eine Saunawelt mit Dachgarten und herrlichem Blick auf die Elbtalaue zu erholsamen Stunden ein. Und in der Kristall Kur- und Gradier-Therme des nahen Kurorts Bad Wilsnack warten ein Gradierwerk, ein Salzsee und eine vielfältige Saunalandschaft auf die Gäste. Anschließend schmecken die Prignitzer Spezialitäten in den regionalen Restaurants umso besser: Der „Knieperkohl“ oder „Sur’n Hansen“ gilt als Prignitzer Nationalgericht und wird vor allem von November bis März angeboten. Auch Fisch und Wild kommen hier aus der Region frisch auf den Tisch. Weitere kulinarische Tipps sind auf www.dieprignitz.de/regional** zu finden.

 

Spa am Elbdeich
Die Alte Ölmühle beherbergt heute ein Loft-Spa mit Elbblick aus der Dachgarten-Sauna.
Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Herholz

 

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In der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs lädt der Winter zu prächtigen Naturschauspielen ein: Raureif überzuckert die vereiste Auenlandschaft, Schnee glitzert in der Sonne und mit etwas Glück schaukelt das wundersame Pfannkucheneis auf der Elbe. Die alte Kulturlandschaft zwischen Elbe und Müritz lädt mit reizvollen Wanderwegen und komfortablen Wellnesshotels zu erholsamen Winterferien ein. Das Unesco-Biosphärenreservat ist ein Vogelparadies, das im Winter von Kranichen und Wildgänsen bevölkert wird. Nach dem Fußmarsch ist Zeit für entspannte Wellness, etwa im Loft-Spa des Elbe Resorts Alte Ölmühle in Wittenberge oder in der Kristall Kur- und Gradier-Therme des Kurorts Bad Wilsnack. Unter www.dieprignitz.de** sind Wanderwege, Winterangebote sowie Broschüren zu finden.

 

Wandern auf dem Elbdeich
Bei einem Spaziergang auf dem Elbdeich wird die winterliche Stille hörbar.
Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Corporate Art