Spannende Stadtrundgänge in Osterode am Harz

 

(djd). Der etwas andere Stadtrundgang: Durch Osterode zieht sich ein Detektivtrail, auf dem Familien mit Kindern auf spannende Erkundungstour gehen. Die Schatzsuche beginnt an der Touristinformation, wo die Entdecker mithilfe einer gedruckten Schatzkarte oder einer App das erste Rätsel lösen. Dann folgen sie historischen Spuren durch die kleine Fachwerkstadt am Harz, die nur 40 Kilometer von Göttingen entfernt am Fuß des höchsten norddeutschen Gebirges liegt. Nach ein paar Wandertagen durch den Nationalpark Harz sind spielerische Stadtrundgänge in Osterode am Harz eine willkommene Abwechslung. Dabei erfahren die Detektive viel Wissenswertes über die Bergbaugeschichte und die bunten Fassaden innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer. Unterwegs finden sie weitere Rätsel, und am Ende der Route wartet eine kleine Überraschung in einer Schatztruhe, die sich mit einem Lösungscode aus allen richtigen Antworten öffnen lässt.

 

Stadtrundgänge in Osterode am Harz
Entdeckungen in Osterode am Harz: Der Sonnenturm in der Stadtmauer.
Foto: djd/Tourist Information Osterode/Daniel Li

 

Geführte Stadterkundungen

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Von Mai bis Oktober gibt es auch regelmäßig geführte Rundgänge durch Osterodes Altstadt unterhalb der verwunschenen Ruine der Alten Burg. Die Gäste erfahren vom Leben und Arbeiten der früheren Ackerbürger, Handwerker und Händler. Vom Turm der Aegidienkirche können sie die Dächer der Stadt und die südwestlichen Ausläufer des Harzes überblicken, sie bekommen Einblicke ins Türmerzimmer und ins Uhrwerk mit den Glocken. Spezielle Themenführungen erläutern beispielsweise die Osteroder Stadtmauer oder das Harzkornmagazin, die Harzer Wildkräuter oder die sagenhafte Walpurgisnacht. Inszenierte Rundgänge mit dem Scharfrichter oder mit Friedchen, der Eierfrau, führen leibhaftig in spannende Geschichten und Anekdoten. Unter www.osterode.de** sind Gästeführungen und Besichtigungen, Stadtspiele und Geocaching in und um Osterode zu finden.

 

Detektivtrail bei Stadtrundgänge in Osterode am Harz
Beim Detektivtrail erkunden Familien die Stadtgeschichte auf die spannende Art.
Foto: djd/Tourist Information Osterode/Daniel Li

 

Das Museum im Ritterhaus

Eines der interessantesten Gebäude ist das Museum im Ritterhaus aus dem 17. Jahrhundert. Es verdankt seinen Namen einer geschnitzten Holzfigur an der Hausecke, die vermutlich einen mittelalterlichen Krieger darstellt. Im Inneren erwarten die Besucher auf drei Etagen abwechslungsreiche Ausstellungen zu Geschichte und Gegenwart: Da sind historische Werkzeuge und Produkte von Schmieden, Schlossern und Metallgießern zu sehen, handgemachte Harzer Bergschuhe und Trachten, aber auch Leinen- und Wollstoffe aus einstmals berühmten Textilfabriken. An Mitmachstationen finden Kinder und Erwachsene Geschichten zum Anfassen und Erleben. Ein Höhepunkt für alle Fans der „Kleinen Hexe“ von Otfried Preußler ist der Original-Hexenstuhl aus dem gleichnamigen Kinofilm. Auf dem Thron der Oberhexe dürfen die Besucher sogar Platz nehmen. Hier befindet sich auch ein Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

 

Kornmarkt - Stadtrundgänge in Osterode am Harz
Am Kornmarkt laden gemütliche Cafés zur Pause ein.
Foto: djd/Tourist Information Osterode

 

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Osterode am Harz ist nicht nur Ausgangpunkt für Wanderungen durch den Nationalpark, sondern lädt auch zu reizvollen Rundgängen ein. Auf dem Detektivtrail wird der Stadtspaziergang für Kinder zu einer spannenden Erkundungstour, bei der sie Rätsel lösen und am Ende eine kleine Überraschung finden. Auf geführten Rundgängen durch die Altstadt wiederum erfahren Gäste Geschichten und Anekdoten der früheren Ackerbürger, Handwerker und Händler. Thementouren führen auf den Turm der Aegidienkirche, um die Stadtmauer oder ins Harzkornmagazin. Das Museum im Ritterhaus erzählt anschaulich aus Geschichte und Gegenwart. Ein Höhepunkt für Kinder ist hier der Thron der „Kleinen Hexe“ aus dem gleichnamigen Kinofilm. Unter www.osterode.de** sind Führungen und Stadtspiele in und um Osterode zu finden.

 

Kommandantenhaus - Stadtrundgänge in Osterode am Harz
Das Kommandantenhaus wurde um 1600 als Lateinschule erbaut.
Foto: djd/Tourist Information Osterode