Auf 40 Sternradtouren den Osten der Lüneburger Heide erfahren

 

(djd). Immer mehr Urlauber entdecken Fahrradreisen für sich. Natur und Landschaft sind auf dem Sattel mit allen Sinnen zu erleben – und die Bewegung an der frischen Luft tut Leib und Seele gut. Besonders zur Hauptsaison kann es auf den bekanntesten Radrouten jedoch recht voll werden. Anders im Osten der Lüneburger Heide, wo man auf einem prädikatisierten Streckennetz durch noch unberührte Landstriche radeln kann. Dank guter Radwege und vieler Serviceangebote wurde das Feriengebiet rund um die Hansestadt Uelzen schon mehrfach vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) als „RadReiseRegion“ ausgezeichnet. 1.000 Kilometer beschilderte, meist verkehrsarme oder autofreie Strecken stehen zur Verfügung. 40 Rundtouren führen durch weitläufige Wälder und Auen, malerische Dörfer mit alten Feldsteinkirchen und zu den typischen Heideflächen.

 

Den Osten der Lüneburger Heide erradeln
In der „RadReiseRegion“ Uelzen sind auf ruhigen Radwegen malerische Bauerndörfer zu entdecken.
Foto: djd/HeideRegion/Dominik Ketz

 

Thementouren und Ausflugsziele

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Die ausgewiesenen Kultur-Radtouren verbinden beispielsweise Kirchen und Klöster, Museen und Mühlen, die aus der reichen Geschichte der Lüneburger Heide erzählen. Nach dem Motto „Natur erleben, ohne zu stören“ hat der Naturschutzbund Routen zu Kranichbrutplätzen und anderen versteckten Refugien entwickelt. Im Wildgatter lassen sich Wildschweine, Rehe und Mufflons aus der Nähe beobachten, die Kinder dürfen Ziegen streicheln und füttern. Familien-Radtouren bieten unterwegs Badestellen, Spielplätze, kleine Bäche oder andere interessante Rastplätze. Und Genuss-Radtouren führen zu Hofläden, Cafés und Restaurants mit regionalen Spezialitäten. Je nach Saison sind das Heidehonig und -kartoffeln, Spargel, Heidschnuckenbraten, Kartoffel- und Buchweizentorte, Erdbeeren, Äpfel, Pilze und Blaubeeren.

 

Radtour im Osten der Lüneburger Heide
Im Spätsommer blüht die Heide in kräftigem Lila.
Foto: djd/HeideRegion/J. Clauss

 

Für Anfänger, E-Biker und Rennradfahrer

„Besonders für Neuaufsteiger, die zum ersten Mal einen Radurlaub planen, sind tägliche Rundwege besser geeignet als lange Radfernwege mit vorab festgelegten Etappenzielen“, rät Peter Gerlach vom Tourismusverein Heideregion Uelzen. „Je nach Startort warten bis zu elf beschilderte Strecken, die man ohne Unterkunftswechsel als Sternradtour fahren kann.“ Gesonderte Empfehlungen gibt es für E-Bike- und Rennradfahrer. Letztere können auf einer fest beschilderten Zeitmessstrecke sogar im Wettkampf gegen die Uhr fahren. Überall lassen sich durch die ausführlichen Wegweiser auch Abkürzungen, Alternativrouten oder Abstecher zu Ausflugszielen finden. Eine kostenfreie Radkarte liefert alle Informationen für die Tourenplanung, unter www.radregion-uelzen.de** sind weitere Detailkarten und GPS-Tracks auch mobil verfügbar.

 

Pause bei der Radtour im Osten der Lüneburger Heide
Die beschilderten Rundwege zeigen auch die schönsten Rastplätze in den Heidedörfern.
Foto: djd/HeideRegion/J. Clauss

 

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Rund um die Heidestädte Uelzen und Bad Bevensen kann man auf einem 1.000 Kilometer langen Radwegenetz abseits vom Trubel durch noch unberührte Landstriche radeln. Radwege, Beschilderung und Service der zertifizierten „RadReiseRegion“ wurden vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) geprüft. 40 Rundtouren führen vielfach autofrei durch Wälder und Auen, malerische Dörfer mit alten Feldsteinkirchen und zu den typischen lila blühenden Heideflächen. Es gibt Empfehlungen für E-Bike- und Rennradfahrer, Routen zu Kulturschätzen, Naturschutzgebieten, familienfreundlichen Ausflugszielen sowie Hofläden mit regionalen Spezialitäten. Unter www.radregion-uelzen.de** sind Detailkarten und GPS-Tracks aller Rundtouren auch mobil verfügbar.

 

Radrundwege im Osten der Lüneburger Heide
40 Radrundwege führen meist abseits des Straßenverkehrs durch Wald und Feld.
Foto: djd/HeideRegion