Auf den Spuren von Kelten, Römern, Alamannen und Staufern im Ostalbkreis

 

(djd). Der Ostalbkreis bietet eine reich gefüllte Schatzkammer an Kunst und Kultur. Kelten, Römer, Alamannen und die Staufer haben vielfältige Spuren hinterlassen, die heute noch zum Erkunden einladen. Daneben ist die Region rund um die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auch für ihre Gastfreundlichkeit und die schwäbischen Spezialitäten bekannt. So können sich Urlauber nach Herzenslust in urigen Gasthäusern und Biergärten verwöhnen lassen – mit Käsespätzle, Zwiebelrostbraten, Maultaschen, süffigen regionalen Bieren und vielem mehr. Tipps für die Entdeckungsreise gibt es unter www.deine-ostalb.de**.

 

Hohenrechberg im Ostalbkreis
Die Burgruine Hohenrechberg liegt inmitten einer herrlichen Landschaft – den „Drei Kaiserbergen“.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt

 

Frühkeltischer Fürstensitz

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Wer sich auf die Spuren der Kelten begeben möchte, sollte einen Ausflug zur Freilichtanlage am Ipf bei Bopfingen unternehmen. Der Berg Ipf hatte im späten 6. und 5. Jahrhundert vor Christus eine herausragende Bedeutung als frühkeltisches Machtzentrum. In der Freilichtanlage können Besucher Nachbauten verschiedener keltischer Gebäude sowie die Teilrekonstruktion einer keltischen Befestigungsanlage bewundern.

 

Abteikirche des Klosters in Neresheim
Die prächtige Abteikirche des Klosters in Neresheim wurde von Balthasar Neumann entworfen.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt

 

Auf den Spuren von Römern zu Alamannen

Mit fast 60 Kilometern Länge durchzog einst der Limes den Ostalbkreis. Vielfältige Hinterlassenschaften zeugen von der Bedeutung dieser antiken Grenzanlage – ob das Limestor bei Dalkingen, das ehemalige römische Kohortenkastell Schirenhof in Schwäbisch Gmünd oder das Limesknie bei Lorch. Mehr über das Leben der Römer erfahren Interessierte bei einem Besuch im Limesmuseum in Aalen. Im Ellwanger Alamannenmuseum wiederum kann man sich auf unterhaltsame Weise über den Volksstamm informieren lassen, der im 3. Jahrhundert nach Christus die Römer aus Südwestdeutschland verdrängte.

 

Geniessen im Ostalbkreis
Der Ostalbkreis ist für seine Gastfreundlichkeit und die schwäbischen Spezialitäten bekannt.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt

 

Kloster Lorch – die Wiege der Staufer

Ein schönes Ausflugsziel im romantischen Remstal ist das Kloster Lorch, die Wiege der Staufer. Das farbenprächtige Staufer-Rundbild von Hans Kloss erzählt dort die Geschichte des Staufergeschlechts. Wer möchte, kann in der Stauferfalknerei die Flugkünste von Falken oder Adlern bewundern oder den idyllischen Klostergarten erkunden. Nicht weit entfernt lädt Schwäbisch Gmünd zu einem Stadtspaziergang ein. Die „älteste Stauferstadt“ beeindruckt mit einem der schönsten Marktplätze Süddeutschlands und vielen anderen Sehenswürdigkeiten.

 

Limesturm im Ostalbkreis
Limesturm Lorch am Limesknie: Der Limes durchzog einst auf fast 60 Kilometern Länge den Ostalbkreis.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt

 

Burgen- und Schlössertour

Daneben laden weitere Klöster sowie Schlösser und Burgen zum Entdecken vergangener Zeiten ein. Ob Schloss Fachsenfeld mit seinem herrlichen Landschaftspark, die Burgruine Hohenrechberg, die mit fantastischem Blick inmitten der „Drei Kaiserberge“ beeindruckt, oder Kloster Neresheim, in dem heute noch Benediktinermönche leben und sich der bekannte Baumeister Balthasar Neumann verewigte.

 

Berg Ipf im Ostalbkreis
Der Berg Ipf bei Bopfingen hatte eine herausragende Bedeutung als frühkeltisches Machtzentrum. In der Freilichtanlage können sich Besucher auf die Spuren der Kelten begeben.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt

 

Entdeckungen im Ostalbkreis

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Der Ostalbkreis bietet eine reich gefüllte Schatzkammer an Kunst und Kultur. Kelten, Römer, Alamannen und die Staufer haben vielfältige Spuren hinterlassen, die heute noch zum Erkunden einladen. So kann man am Ipf bei Bopfingen in die Zeit der Kelten eintauchen, das Limestor bei Dalkingen oder das Limesmuseum in Aalen vermitteln Spannendes über die Römer. Wie der Volksstamm der Alamannen einst lebte, erfahren Besucher hingegen auf unterhaltsame Weise im Ellwanger Alamannenmuseum. Kloster Lorch im Remstal wiederum lädt dazu ein, die Wiege der Staufer zu erkunden. Aber auch die Stadt Schwäbisch Gmünd – die älteste Stauferstadt – verspricht viel Aufregendes zum Entdecken. Weitere Tipps für die Zeitreise gibt es unter www.deine-ostalb.de**.

 

Schloss Fachsenfeld im Ostalbkreis
In der Region laden zahlreiche Schlösser und Burgen zu einem Besuch ein, zum Beispiel Schloss Fachsenfeld mit seinem herrlichen Landschaftspark.
Foto: djd/Tourismus Ostalb/Christian Frumolt