Die Höhenburg Altena im Sauerland ist ein beliebtes Ausflugsziel

 

(djd). Wenn einem im nächsten Augenblick ein Ritter in voller Rüstung entgegenkäme, würde sich wohl kaum jemand wundern: In den wehrhaften Mauern der Höhenburg Altena fühlen sich Besucher auf einen Schlag um Jahrhunderte ins Mittelalter zurückversetzt. Die Anlage thront in malerischer Lage unübersehbar über der gleichnamigen Sauerland-Gemeinde und gilt unter Fachleuten als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands. Ritter- und Burgenromantiker kommen hier auf ihre Kosten, auch bei Familien ist die Burg mit ihren interaktiven Museen als Ausflugsziel beliebt.

 

Die Höhenburg Altena
Die wehrhafte Burg Altena vermittelt Ritterromantik und mittelalterliches Flair.
Foto: djd/Märkischer Kreis/Klaus Sauerland

 

Per Fingertipp durch die Geschichte reisen

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Bis ins 12. Jahrhundert reichen die architektonischen Wurzeln des Wehrbaus zurück. Doch längst hat moderne Technik Einzug gehalten. Das neueste Highlight sind sogenannte Lichtfinger, mit denen gebündeltes Licht gezielt auf einzelne Ausstellungsstücke gerichtet werden kann. Gesteuert wird diese neue Technik über Bildschirme, die sich intuitiv per Fingertipp bedienen lassen und etwa im Ausstellungsraum „Leben im Luxus“ zahlreiche Geheimnisse preisgeben. Im Raum „In aller Munde“ werden Sprichwörter durch passende Ausstellungsstücke verständlich. Wer weiß schon, woher der Begriff „etwas auf dem Kerbholz haben“ kommt? Eine Touch-Screen-Version eines Bildes von Pieter Bruegel d. Ä. ergänzt den Raum seit Neuestem. Die Besucher können sich so 80 Redewendungen auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch erklären lassen.

 

Ausstellung zu Sprichwörtern in der Höhenburg Altena
Im Ausstellungsraum „In aller Munde“ werden Sprichwörter durch passende Ausstellungsstücke verständlich.
Foto: djd/Märkischer Kreis/Stephan Sensen

 

Historische Jugendherberge in Burgmauern

Geschichte geschrieben hat die Burg aber auch im 20. Jahrhundert. Im Jahr 1914 wurde hier die erste Jugendherberge der Welt eröffnet. Als Museum ist sie bis heute im Originalzustand erhalten geblieben. Nur 300 Meter unterhalb der Burg befindet sich darüber hinaus das Deutsche Drahtmuseum. Ein Besuch dort sorgt ebenfalls für einige Aha-Effekte. Schließlich gilt Altena als Zentrum der Drahtfertigung in Deutschland. Gut zu wissen: Die Museen auf der Burg und das Drahtmuseum sind wieder regulär mit Rücksicht auf die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen geöffnet. Unter www.burg-altena.de** gibt es ausführliche Informationen für einen Besuch, Termine und weitere Tipps.

 

Jugendherberge in der Höhenburg Altena
In der Burg befindet sich auch die älteste und erste Jugendherberge der Welt.
Foto: djd/Märkischer Kreis/Stephan Sensen

 

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Bereits ihre Lage macht die Burg Altena in der gleichnamigen Sauerland-Gemeinde zu etwas Besonderem. Die Anlage gilt unter Fachleuten als eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands, mit ihren Museen ist sie bei Familien als Ausflugsziel beliebt. Bis ins 12. Jahrhundert reichen die architektonischen Wurzeln des Wehrbaus zurück. Zahlreiche Originalexponate und interaktive Technik machen Geschichte für Besucher jeden Alters lebendig. Auch die erste Jugendherberge der Welt, 1914 auf der Burg eröffnet, ist bis heute als Museum im Originalzustand erhalten geblieben. Nur 300 Meter unterhalb der Burg befindet sich das Deutsche Drahtmuseum, der dortige Besuch rundet einen erlebnisreichen Tag ab. Unter www.burg-altena.de** gibt mehr Tipps für einen Ausflug auf die Burg.

 

Ausstellung in der Höhenburg Altena
Neueste Technik in den Hallen der Burg Altena: Mit Lichtfingern kann gebündeltes Licht gezielt über Bildschirme auf einzelne Ausstellungsstücke gerichtet werden.
Foto: djd/Märkischer Kreis/Clara Heggemann