Ottobeuren bringt Leib und Seele in Einklang

 

(djd). Wandern macht zufrieden und dankbar und hilft Stress abzubauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine 2019 von der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport veröffentlichte Studie. Gegenden wie das Unterallgäu rund um den Ort Ottobeuren, wo der Wasserdoktor und Pfarrer Sebastian Kneipp geboren wurde und seine Fünf-Säulen-Gesundheitslehre entwickelte, eignen sich sehr gut für einen Selbstversuch. Zahlreiche Wanderstrecken, darunter auch zwei traditionelle Pilgerwege, Walderlebnispfade und 14 neu konzipierte „Glückswege“, durchziehen die sanft-hügelige Voralpenlandschaft mit ihren markanten eiszeitlichen Naturschönheiten und dem längsten Bachsystem Bayerns. Im Herbst mit seiner klaren Luft und seinen intensiven Farben fällt es hier besonders leicht, im Einklang mit der Natur zur Ruhe zu kommen. Ein paar Tipps zum Herbstwandern:

 

Herbstwandern
Ottobeuren ist zugleich Ort für innere Einkehr sowie kulturellen und kulinarischen Genuss.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel

 

Naturnähe und innere Einkehr

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Eine reizvolle Mischung aus gesundheitsorientierter Naturnähe, Spiritualität sowie kulturellem und kulinarischem Genuss prägt das Gesicht von Ottobeuren und machen es zu einem idealen Start- und Etappenort für Wanderer. Als geistliches Zentrum der Region weithin sichtbar ist die spätbarocke Basilika auch Veranstaltungsort hochkarätiger Konzerte. Wer auf der Suche nach innerer Einkehr ist, kommt an dem kunsthistorischen Kleinod sowie an der über 1.250 Jahre alten Benediktinerabtei nicht vorbei. Das klostereigene Gästehaus bietet denjenigen, die auf dem Jakobsweg in Bayerisch-Schwaben oder auf dem Crescentia-Pilgerweg unterwegs sind, eine Herberge. Unter www.ottobeuren.de** gibt es weitere Tipps zur Region, darunter den „Top-10-Guide“ mit den zehn schönsten Wander- und Radtouren zum Download sowie einen Veranstaltungskalender mit allen wichtigen Terminen. Zahlreiche Kneipptretbecken laden bis zum ersten Nachtfrost zur Erfrischung ein.

 

Herbstwandern
Die Kneipptretbecken bieten bis zum ersten Nachtfrost Erfrischung für müde Füße.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel

 

Genussvolles Herbstwandern

Entspanntes Bewegen und erhellende Momente versprechen auch die Veranstaltungen vom „Unterallgäuer Wanderherbst“ (17. bis 25. September), sei es die Glücksplaneten-Tour mit der Allgäuer Volkssternwarte Ottobeuren oder eine geführte Wanderung mit einem Förster der Bayerischen Staatsforsten durch den Bannwald. Leib und Seele werden aber nicht nur durch die Bewegung in schöner Natur, sondern sprichwörtlich ja auch durch Essen und Trinken zusammengehalten. Nach farbintensiven Herbstwanderungen im Günztal schmecken die saisonalen Schmankerl in der vielseitigen Ottobeurer Gastronomie noch besser. So tischt das Brauerei-Hotel Hirsch verschiedene Kürbis-Köstlichkeiten auf, während im „Kleinen Wirtshaus am Markt“ hausgemachte Bio-Kartoffelrösti, Käsespatzen und Entengerichte auf der Karte stehen.

 

Herbstwandern
Wandern hilft gegen Stress und macht zufrieden und dankbar – besonders gut gelingt das auf den „Glückswegen“ rund um Ottobeuren.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel

 

Herbstwandern im Unterallgäu

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Wandern ist ein effektiver Stresskiller. Wenn sich im Herbst die Natur von ihrer stillen und klaren Seite zeigt, fällt es vielen Menschen leichter, selbst zur Ruhe zu kommen. Ottobeuren im Unterallgäu, mit seiner spätbarocken Basilika und der über 1.250 Jahre alten Benediktinerabtei, bietet gute Voraussetzungen für entspanntes Bewegen und innere Einkehr. Von hier lässt sich die sanft-hügelige Voralpenlandschaft auf „Glückswegen“ und Pilgerpfaden erkunden. Unter www.ottobeuren.de** gibt es weitere Informationen zu Touren und Unterkünften, Kultur und Kulinarik. Nach farbintensiven Herbstwanderungen im Günztal mit seinen kleinen Bachläufen und markanten Felsformationen kommen in den Wirtshäusern regionale Schmankerl von Ente über Kürbis bis Käsespatzen auf den Tisch.

 

Herbstwandern
Die sanft-hügelige Voralpenlandschaft im Unterallgäu bietet auch Radfahrern gute Aussichten.
Foto: djd/Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren/Louis Zuchtriegel