Frische Wanderluft und weite Ferne im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 

(djd). Selten suchte man bei einem Urlaub in Deutschland die Weite und Freiheit in der Natur so sehr, wie in diesen Zeiten. Nicht nur überzeugte Outdoor-Fans streifen nun durch Feld und Flur, sondern auch Menschen, die es bisher an den Strand oder zur Stadtbesichtigung zog. Und viele sind überrascht, wie viel es „da draußen“ zu entdecken gibt. In und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb beispielsweise lockt eine ganz besondere Kulturlandschaft, die von alten Hangbuchenwäldern und Kalkmagerrasen geprägt ist. Die Region ist aber nicht nur wegen ihrer landschaftlichen Schönheit eine Reise wert. Auch die leckeren schwäbischen Spezialitäten tragen zu einem rundherum genussvollen Aufenthalt bei.

 

Wiesen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Stille Täler und markante Felsen prägen die Region in und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
Foto: djd/hochgehberge/Angela Hammer

 

Weinberge und weite Sicht

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Die sanfte Hügellandschaft mit Wacholderheiden und Streuobstwiesen sowie die verwunschenen Schlucht-Täler und Felsen am steil abfallenden Albtrauf lassen sich am besten zu Fuß erkunden. Genusswanderer finden etwa unter www.hochgehberge.de** abwechslungsreiche Touren, die zur Entspannung und Erholung vom Alltag einladen. Auf die Spuren einer 800-jährigen Tradition begibt man sich zum Beispiel auf der Weinbergswanderung „Hochgehkeltert“. Am Fuße der Burgruine Hohenneuffen schmiegen sich die Reben an sonnenverwöhnte, warme Hänge. Die malerisch gelegene Ruine mit ihrem Aussichtsrestaurant wurde bereits ab dem 15. Jahrhundert zur württembergischen Landesfestung ausgebaut. Beim Spaziergang auf den historischen Pfaden genießt man beeindruckende Rundumblicke ins Alb-Vorland und in die raue Natur der Alb.

 

Ausblick im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Weiter Blick von der Burgruine Hohenneuffen ins Alb-Vorland.
Foto: djd/hochgehberge/Angela Hammer

 

Geheimnisvolle Felsen und ein verwunschenes Tal

Vom Wanderparkplatz in Anhausen führt die Tour „Hochgehlautert“ von Burg zu Burg durch weite Felder, schattige Wälder und unberührte Natur. Den besten Ausblick erhalten Wanderer von der Burgruine Wartstein, die auf hohem Fels über dem Großen Lautertal, das zu den schönsten Flusslandschaften in ganz Deutschland gehört, thront. Herrlich ist auch der Abschnitt durch das Tal der mäandrierenden Großen Lauter mit schönen Wiesen und rauschendem Wasser.

 

Ausblick im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Von der ehemaligen Burg Wartstein eröffnet sich ein prächtiger Blick in das verwunschene Lautertal.
Foto: djd/hochgehberge/Angela Hammer

 

Genuss auf schwäbisch

Ob Vesperpause oder Einkehr nach einem langen Tag im Grünen: Die schwäbischen Leckereien sind jetzt genau das Richtige, um wieder zu Kräften zu kommen. Die Biosphärengastgeber, aber auch viele Biergärten und traditionsbewusste Gaststuben, setzen auf hochwertige regionale Zutaten, aus denen sie Köstlichkeiten wie Maultaschen, Rostbraten und Kässpätzle zaubern. Wurstkonserven, Heumilch, Nudeln und andere albtypische Spezialitäten können auch bei Direktvermarktern und Hofläden erworben werden.

 

Flusslauf im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Wandern unter dichtem Grün entlang der idyllischen Lauter.
Foto: djd/hochgehberge/Angela Hammer

 

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Selten suchte man bei einem Urlaub in Deutschland die Weite und Freiheit in der Natur so sehr, wie in diesen Zeiten. Und viele sind überrascht, wie viel es „da draußen“ zu entdecken gibt. In und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb beispielsweise lockt eine markante Kulturlandschaft, die von alten Hangbuchenwäldern, mystischen Felsformationen und Kalkmagerrasen geprägt ist. Die Wanderung „Hochgehlautert“ etwa führt durch eine leise Natur hinauf zur Burgruine Wartstein mit weitem Blick in das verwunschene Lautertal. Doch die Region ist nicht nur wegen ihrer landschaftlichen Schönheit eine Reise wert. Auch die leckeren schwäbischen Spezialitäten tragen zu einem rundherum genussvollen Aufenthalt bei. Weitere Tourentipps und Einkehrmöglichkeiten gibt es unter www.hochgehberge.de**.

 

Ausblick im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Weinberge, Streuobstwiesen und Wacholderheiden gehören zur alten Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb.
Foto: djd/hochgehberge/Angela Hammer