Natur und Kultur im Fränkischen Seenland entdecken, erleben und genießen

 

(djd). Wer im Fränkischen Seenland Urlaub machen möchte, muss kein Wassersportler sein. Mit bunten Wiesen, weiten Wäldern und sanften Hügeln ist die Region südlich von Nürnberg auch für Wanderer, Fahrradfahrer und E-Bike-Lenker prädestiniert. Aktive können im Umland der sieben Seen entspannte Erholung finden, ohne dabei auf Kultur verzichten zu müssen. Denn die Kulturgeschichte der Region reicht bis in die Antike zurück: Römer und Kelten, Markgrafen und Fürsten, Hopfenbauern und Wanderschäfer haben die Landschaften geformt und die Architektur geprägt. Neben Burgen und Schlössern gehört auch ein römischer Grenzwall zu den Zeugen der Geschichte. Entlang des Limes, der Unesco-Welterbe ist, sind Kastelle, Türme und freigelegte Thermen zu entdecken.

 

Picknick im fränkischen Seenland
Die weiten Auen des Fränkischen Seenlands sind ein Dorado für Fahrradfahrer wie für Wanderer.
Foto: djd/Tourismusverband Fränkisches Seenland/Andreas Hub

 

Naturschauspiele zu Fuß erkunden

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Allein für Wanderer steht ein weites Wegenetz bereit. Neben Tagesrouten wie der „Spalter Hügellandtour“ gibt es auch mehrtägige Strecken. Der „Seeländer“ ist ein Rundweg, der die drei größten der sieben Seen miteinander verbindet. Die knapp 150 Kilometer lange Route besticht durch ihre abwechslungsreiche Landschaft. Abseits des motorisierten Verkehrs führt der Weg durch Wälder und Hopfengärten, vorbei an Streuobstwiesen und Kornfeldern. Unterwegs können Naturschauspiele wie die Sandsteinschlucht „Schnittlinger Loch“ erkundet werden. Unter www.fraenkisches-seenland.de** steht eine ausführliche Broschüre der in elf Etappen aufgeteilten Tour zum Download bereit. Hier sind zudem zahlreiche Tipps für eine Einkehr in Biergärten und in traditionsreichen Gasthöfen mit regionalen Spezialitäten zu finden.

 

Pleinfeld im fränkischen Seenland
In Pleinfeld startet die Jura-E-Bike-Tour, die speziell für Pedelecs und E-Bikes konzipiert wurde.
Foto: djd/Tourismusverband Fränkisches Seenland/Andreas Hub

 

Wer Körper und Geist beim Pilgerwandern in Einklang bringen möchte, kann auch spirituelle Wege gehen. Denn das Kloster Heidenheim gilt als die Wiege des Christentums in Franken. Traditionsreiche Pilgerrouten wie die Jakobswege, aber auch neue Strecken wie der „Ökumenische Pilgerweg“ laden dazu ein, Ruhe und Kraft aus der Landschaft zu schöpfen und dabei Schritt für Schritt zu sich selbst zu finden.

 

Kneippanlage im fränkischen Seenland
Die Kneippanlage im Seezentrum Langlau am Brombachsee lädt nach einer Wanderung zur Erfrischung beim Wassertreten ein.
Foto: djd/Tourismusverband Fränkisches Seenland/Florian Trykowski

 

Mit dem E-Bike die Jura-Hochflächen erkunden

Auf rund 1.500 Kilometern beschilderten Radwegen können sportliche Urlauber die Gegend auch auf zwei Rädern erfahren. Während manche lieber in der Ebene an Flüssen und Seen entlang radeln, können andere auf Themenrouten zum Beispiel Tore, Türme und Schlösser besichtigen. Unterwegs müssen auch hügelige Passagen nicht schweißtreibend sein. Denn mit E-Bikes können selbst weniger Trainierte die Jura-Hochflächen bezwingen. Als „Stromtreter-Region“ hat sich das Seenland auf die Bedürfnisse von E-Radlern eingestellt und bietet ein engmaschiges E-Bike-Servicenetz mit Akkuladepunkten und Mietstationen.

 

Brotzeit im fränkischen Seenland
Brotzeit am Museum HopfenBierGut – hier wird auf 1.200 Quadratmetern die Welt des Hopfens und des Bieres erlebbar gemacht.
Foto: djd/Tourismusverband Fränkisches Seenland/Florian Trykowski

 

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Wer im Fränkischen Seenland Urlaub machen möchte, muss kein Wassersportler sein. Die Region südlich von Nürnberg ist auch für Wanderer, Fahrradfahrer und E-Bike-Lenker prädestiniert. Alleine für Wanderfreunde steht ein weites Netz an Wanderwegen bereit. Einer davon ist der „Seenländer“, ein Rundweg, der die drei größten Seen miteinander verbindet. Unter www.fraenkisches-seenland.de gibt es eine Broschüre der Elf-Etappen-Tour zum Download. Auf rund 1.500 Kilometern beschilderten Radwegen erfahren sportliche Urlauber die Landschaft auf zwei Rädern. Mit E-Bikes können selbst weniger Trainierte die Jura-Hochflächen bezwingen. Als „Stromtreter-Region“ hat sich das Seenland auf die Bedürfnisse von E-Radlern eingestellt und bietet ein engmaschiges E-Bike-Servicenetz.

 

Schnittlinger Loch im fränkischen Seenland
Die Felsenschlucht „Schnittlinger Loch“ wurde in Jahrtausenden aus dem Burgsandstein herausgewaschen.
Foto: djd/Tourismusverband Fränkisches Seenland/Andreas Hub