Auf historischen Pfaden entlang der Mecklenburgischen Ostsee

(djd). Zählt man die vielen Haffe, Bodden und offenen Strandkilometer zusammen, so hat Mecklenburg-Vorpommern etwa 2000 Kilometer Küste und den wahrscheinlich feinsten Sand der Welt. Und nirgendwo liegen die historisch gewachsenen Städte so nah beieinander wie an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Die Backsteingotik, die kulturellen Schätze sowie eine urige Kneipen- und Restaurantszene werden bis heute so gepflegt, dass die Hansestadt Wismar gemeinsam mit Stralsund zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Mehr Infos gibt es unter www.ostseeferien.de/staedte.

 

Auf insgesamt 260 Kilometer Länge hat die mecklenburgische Ostseeküste den vermutlich feinsten weißen Strand der Welt.
Auf insgesamt 260 Kilometer Länge hat die mecklenburgische Ostseeküste den vermutlich feinsten weißen Strand der Welt.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/VMO, Alexander Rudolph

 

Nordisches Flair in der Hansestadt Wismar

Viele Straßenbezeichnungen und Gebäude erinnern daran, dass Wismar bis 1803 in schwedischem Besitz war. Hier findet man einen der besterhaltenen Stadtkerne Europas. Drei Kathedralen beherbergt die Stadt, darunter die St. Georgen-Kirche aus dem Jahre 1295, die als größtes Bauwerk ihrer Art gilt. Der Sakralbau ist bekannt für seine prächtige Backsteingotik und als Wahrzeichen der Stadt auch eine viel besuchte Kulturstätte, in der unter anderem jährlich die Festspiele MV sowie die Klassikertage stattfinden. Tipp: Das Hafenflair mit seinen Fischern, den Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt, sowie liebevoll rekonstruierten Speichern und Ferienwohnungen mit exklusivem Blick über die Wismarbucht gilt als einzigartig.

 

Die Bäume im Gespensterwald Nienhagen sind teilweise bis zu 170 Jahre alt. In dieser Zeit wurden sie vom Seewind der Ostsee geprägt. Dieser kam meistens von Norden herein, weshalb die Bäume quasi in Richtung Süden schauen. Die feuchte salzige Luft tat ihr Übriges hinzu, dass die Bäume so gespenstisch aussehen.
Die Bäume im Gespensterwald Nienhagen sind teilweise bis zu 170 Jahre alt. In dieser Zeit wurden sie vom Seewind der Ostsee geprägt. Dieser kam meistens von Norden herein, weshalb die Bäume quasi in Richtung Süden schauen. Die feuchte salzige Luft tat ihr Übriges hinzu, dass die Bäume so gespenstisch aussehen.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/Thomas Grundner

 

Die herrschaftliche Münsterstadt Bad Doberan

In der ehemaligen Sommerresidenz der Mecklenburgischen Herzöge spürt man die herrschaftliche Attitüde am intensivsten während einer Fahrt mit der Dampflok Molli, die auf historischem Pfad direkt das älteste Seebad an der Ostseeküste – Heiligendamm, ansteuert. Bad Doberan beherbergt seit 1171 das älteste Kloster Mecklenburgs, eingebettet in einen herrlichen Landschaftspark im englischen Stil, umgeben von einer kilometerlangen Klostermauer. Tipp: Im Torhaus auf dem Klostergelände kommen Genießer mit regional und selbsthergestellten Produkten voll auf ihre Kosten.

 

Bad Doberan beherbergt seit 1171 das älteste Kloster Mecklenburgs, eingebettet in einen herrlichen Landschaftspark im englischen Stil.
Bad Doberan beherbergt seit 1171 das älteste Kloster Mecklenburgs, eingebettet in einen herrlichen Landschaftspark im englischen Stil.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern/Susanne Krauss

 

Die Welt zu Gast in der Hansestadt Rostock

Der wirtschaftliche Aufstieg Rostocks begann im 12. Jahrhundert mit dem Verkauf von gehopftem Bier und gesalzenem Fisch. Um den Handel sicherer zu machen, gründeten die Kaufleute gemeinsam mit anderen Hafenorten eine Schutzgemeinschaft: die Hanse. Nach wie vor ist Rostock das florierende Handelszentrum im Ostseeraum. Die „Badewanne“ der Rostocker ist das Seebad Warnemünde, mit seinem kilometerlangen weißen Sandstrand, einem Hafen für Kreuzfahrtriesen, einem Ankerplatz für Fischer und Holzboote sowie dem Alten Strom mit seinen liebevoll restaurierten Kapitänshäusern. Tipp: Ein Besuch der jährlichen Hanse Sail mit bis zu 250 Seeschiffen aus mehr als zehn Nationen lohnt sich.

 

Wer auf herrschaftlichen Pfaden Geschichte (nach)erleben möchte, dem sei die Fahrt mit der Dampflok "Molli" von Bad Doberan nach Heiligendamm empfohlen.
Wer auf herrschaftlichen Pfaden Geschichte (nach)erleben möchte, dem sei die Fahrt mit der Dampflok „Molli“ von Bad Doberan nach Heiligendamm empfohlen.
Foto: djd/www.ostseeferien.de

 

Mit dem Fahrrad auf dem Ostseeküstenfernradweg

Die gesunde Ostseeluft lässt sich auf dem Rad besonders intensiv erleben: Von Boltenhagen über Wismar geht es auf die Insel Poel mit ihrer einmaligen Naturlandschaft. Die Salzgraswiesen sind jedes Jahr Brut- und Rastplatz tausender Seevögel. Weiter führt der Radweg in das Ostseebad Rerik. Ein Stopp in der Erlebnisräucherei Scheller sowie der Aufstieg auf den Kirchturm der St. Johanneskirche und die Besichtigung der Uecker-Glocken sind ein Muss. Weiter geht’s in das Ostseebad Kühlungsborn mit vier Kilometer Promenade und Seebrücke. Der Radweg führt am Meer und n der Molli-Strecke entlang nach Bad Doberan bis nach Warnemünde. Alle Infos zu Strecken und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unter www.ostseeferien.de/ostseekuestenradweg.

 

Wismar besitzt einen der ältesten Stadtkerne Europas, punktet mit schwedischem Flair, der St. Georgen-Kirche, die als größtes Bauwerk ihrer Art gilt, und dem besonders schönen "Alten Hafen"
Wismar besitzt einen der ältesten Stadtkerne Europas, punktet mit schwedischem Flair, der St. Georgen-Kirche, die als größtes Bauwerk ihrer Art gilt, und dem besonders schönen „Alten Hafen“
Foto: djd/www.ostseeferien.de/Volster & Presse Hansestadt Wismar

 

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